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September 02 2011
March 17 2011
August 29 2010
Die GEMA tötet Stadtfeste. Immerhin ist nicht alles ...
July 13 2010
Staatsvertrag zwingt zum Löschen von Online-Inhalten
tagesschau.de - Die Nachrichten der ARD
Die Seite "Fehler HTTP 404 - Seite nicht gefunden" dürfte Nutzern nun leider häufiger begegnen, wenn sie Inhalte im tagesschau.de-Angebot suchen. Rund 80 Prozent aller Internetbeiträge müssen nämlich aufgrund des geänderten Runfunkstaatsvertrages gelöscht werden. [mehr]
July 12 2010
Das Verfahren gegen Andrej Holm ist eingestellt worden. ...
June 29 2010
June 28 2010
June 10 2010
May 31 2010
May 25 2010
“ Wer nichts zu verbergen hat, kann ja in den Big Brother Container einziehen. ”— schafrichter
April 11 2010
Senioren finden Zensur gut
Wer sich immer fragt, warum die CDU/CSU eine schlechte Netz- und Bürgerrechtspolitik macht, hat hier eine der Antworten: Die Zielgruppe ist Schuld. Wenn man sich die Wählerschichten anschaut, so werden CDU/CSU vor allem von den älteren Bürgern gewählt und haben laut einer aktuellen Bitkom-Umfrage ein anderes Verständnis von Freiheit:
Im Spannungsfeld zwischen Freiheit und Sicherheit gibt es Generationenunterschiede. Die Jüngeren bis 29 Jahre sprechen sich am stärksten für Freiheit aus, zu 77 Prozent. Ältere ab 65 Jahren haben hingegen weniger Bedenken gegen staatliche Eingriffe – nur 31 Prozent sind gegen staatliche Zensur. In den Altersgruppen bis 49 Jahre lehnt dies demgegenüber jeder Zweite klar ab
Das kann natürlich auch daran liegen, dass die mediale Berichterstattung über das Internet in den Zielgruppen-Medien immer etwas erschreckend ist. Da denkt man sicher als Unbeteiligter vom Fernsehsessel aus, dass im Netz nur Sodom und Gomorrha herrscht und der Staat was dagegen tun müsste. Andererseits sind die CDU/CSU-Politiker an der Berichterstattung auch nicht ganz unschuldig. Wahrscheinlich ließe sich der Teufelskreis beseitigen, wenn man mal die Chancen des Internets in den Vordergrund stellen würde.
Bei solchen Umfragen kommen dann auch Diskrepanzen heraus:
So sagen zwei Drittel (65 Prozent) der Bürger, die Freiheit im Internet müsse erhalten bleiben. Gleichzeitig fordern 61 Prozent vom Staat strengere Regeln und 55 Prozent eine stärkere Überwachung des Datenverkehrs.
An die mitlesenden Bitkom-Mitarbeiter: Ist es vielleicht möglich, die ganzen Zahlen als Rohdaten zu bekommen?
March 15 2010
February 09 2010
“— TP: Drei Viertel aller Abhörmaßnahmen entsprechen nicht den gesetzlichen AnforderungenDrei Viertel aller Abhörmaßnahmen entsprechen nicht den gesetzlichen Anforderungen
Interview mit Dirk Schatz - Polizeibeamter und Kandidat der Piratenpartei für den nordrhein-westfälischen Landtag
”
February 03 2010
“ taz: Sie wurden gestern aus dem Polizeikongress geworfen. Warum das denn? ”— Rauswurf vom Polizeikongress: "Zum Sicherheitsrisiko erklärt" - taz.de
January 20 2010
Das absolut falsche Zeichen
Dass aufrechte Demokraten am 13. Februar 2010 in Dresden auf die Straße gehören, um den mindestens 6.000 Nazis (Teilnehmerzahl im vergangenen Jahr) zu begegnen, die in perfidester Weise das Gedenken an die Bombennächte in Dresden für ihre widerlichen Zwecke missbrauchen wollen, steht außer Frage. Das sehen aber offensichtlich nicht alle so.
Die Staatsanwaltschaft Dresden hat dieses Plakat, das vom Aktionsbündnis verbreitet wird, zum Anlass genommen, diverse Durchsuchungen und Beschlagnahmen durchzuführen:
Wie Ihr sehen könnt, gehört die Gruppe “Piraten gegen Rechtsextremismus” in der Piratenpartei zu den insgesamt 230 Organisationen und Gruppen sowie über 800 Einzelpersonen, die das Bündnis unterstützen.
Warum werden die, die sich für diesen Staat und den Erhalt seiner demokratischen Strukturen einsetzen, kriminalisiert? Wenn die staatlich Verantwortlichen auf dem rechten Auge schielen und die rechtlichen Möglichkeiten zum Verhindern des größten Naziaufmarsches in Europa nicht vollständig ausnutzen, kann es doch nicht strafbar sein, sich als Bürger gegen Nazis für diesen Staat im wahrsten Sinne des Wortes einzuSETZEN und durch Blockaden den Nazis die Zähne zu zeigen, die die Verantwortlichen in Sachsen auf ihrem Nachttisch liegen gelassen haben, bevor sie ins Büro gingen.
Ausführlicher berichtet der STÖRUNGSMELDER, das Blog von ZEIT-Online gegen Nazis, für das ich auch schon schreiben durfte.
December 28 2009
December 27 2009
December 23 2009
DRM-Pläne der BBC schließen Freie/Open-Source-Software aus
Cory Doctorow schreibt im Guardian über Pläne der BBC, ihre digitalen HD-Programme mit DRM zu versehen. Dabei sollen nicht die Inhalte selbst, sondern “nur” die Metadaten – darunter Zusatzinformationen für Hör- und Sehgeschädigte – verschlüsselt werden.
Das Vorhaben hatte in Großbritannien anlässlich der ersten Prüfung durch den Regulator Ofcom für breite Proteste gesorgt. Vor der zweiten Konsultationsrunde der Behörde schreibt Doctorow nun über die Auswirkungen der geplanten DRM-Maßnahmen auf Open-Source-Software.
Die BBC wird einen kleinen, aber kritischen Teil des Signals verschlüsseln. Um es entschlüsseln zu können, muss eine Lizenzvereinbarung mit einem Konsortium namens Digital Transmission Licensing Administrator (DTLA) unterschrieben werden, das zudem selbst teilweise nicht öffentlich ist.
DTLA lizenziert diverse Geräte für das Abspielen, Aufnehmen und limitierte Kopieren von Filmen. Welche Sendungen aufgenommen werden können, wie viele Kopien möglich sind und wie lang aufgenommen werden kann ist zusammen mit anderen Beschränkungen im System festgelegt.
Um eine Lizenz zu erhalten müssen Hersteller zusagen, diese Restriktionen einzuhalten. Sie verpflichten sich zu dem dazu, ihre Geräte so zu gestalten, dass sie keine Filme auf unlizenzierte Geräte weitergeben.
Durchgesetzt werden diese Regeln durch eine Reihe von Strafen für Unternehmen, die sich nicht daran halten. DTLA hat allerdings auch die Möglichkeit, bereits verkaufte Geräte “für ungültig zu erklären”.
With DTLA devices, the integrity and usefulness of your home theatre is subject to the ongoing approval of the consortium, and they can switch it off if they decide, at any time in the future, that they don’t trust it any more.
Das ganze baut auf der Geheimhaltung der Schlüssel auf, die nötig sind, um lizenzierte Geräte zu authentifizieren und das Signal zu entschlüsseln. Kann ein Unternehmen diese nicht ausreichend garantieren, wird keine Lizenz erteilt.
An dieser Stelle schließen sich die DRM-Pläne der BBC und Open-Source-Software aus, denn letztere wird bekanntlich dadurch charakterisiert, dass sie offen ist. Und damit lassen sich im Code versteckte Schlüssel nicht geheimhalten, die Auflagen für die Erteilung einer Lizenz also nicht erfüllen.
And so, when the BBC threatens to infect its high-def broadcasts with DTLA, it also threatens to remove free/open software from consideration for any device that can play, record, or manipulate the video that the licence fee pays for. It means that you can’t use a GNU/Linux phone to watch a show, or an open video player like VLC on your laptop. It means that your kids can’t use free/open video-editing software to cut some of last night’s news into a presentation for class.
Das stellt nicht nur eine unnötige Einschränkung der Freiheit dar. Es bedeutet auch einen gewichtigen wirtschaftlichen Nachteil, wie Doctorow ausgesprochen deutlich darlegt:
It means that British entrants into the DTV device market can’t avail themselves of the free software that their competitors all over the world are using, and will have to spend fortunes reinventing the wheel, creating operating systems and programs that do the same things as their free counterparts, but in such a way as to enforce restrictions against the device’s owner.
(via)
December 21 2009
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