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July 22 2010
Im Streit um die Internet-Auftritte der öffentlich-rechtlichen ...
Im Streit um die Internet-Auftritte der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten weht gerade ein recht scharfer Wind. Die FAZ hat diesen Leitartikel veröffentlicht, in dem sie Blogs als Rundfunk bezeichnen, Herrn Papier Gefälligkeitsgutachten unterstellen, und dann dieses Machtwort rausklotzen:
Es verkündet nichts anderes als einen totalen Machtanspruch, das Ende der freien Presse und die Herrschaft des Staatsjournalismus.Au weia, die nehmen ja keine Gefangenen bei der FAZ. Kein Wunder also, dass die ARD da mit einem offenen Brief antwortet, und der liest sich auch so, als ob der Herr ARD-Vorsitzende da erstmal wutentbrannt die Handschuhe ausgezogen und die Ärmel hochgekrempelt hat. Da werden keine Gefangenen genommen, auf beiden Seiten nicht. Etwas lahm hingegen kommt das folgende Dementi rüber:
Ebenso erspare ich es mir, auf die völlig überzogene Darstellung einzugehen, nach der die ARD "viele hundert Millionen Euro" fürs Internet ausgibt. Die Kosten für alle Online-Angebote der ARD lagen 2009 unter 100 Millionen Euro. Das gilt auch für 2010, nachzulesen im KEF-Bericht, Seite 125/126.Soso, unter 100 Millionen Euro, das klingt ja nur begrenzt nach einem Dementi :-)
Meiner bescheidenen Meinung nach hat die FAZ da ziemlich daneben gegriffen. Das werden sich einige Leute ins Archiv packen, um es ihnen bei passender Gelegenheit vorhalten zu können.
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fefe
July 13 2010
Staatsvertrag zwingt zum Löschen von Online-Inhalten
tagesschau.de - Die Nachrichten der ARD
Die Seite "Fehler HTTP 404 - Seite nicht gefunden" dürfte Nutzern nun leider häufiger begegnen, wenn sie Inhalte im tagesschau.de-Angebot suchen. Rund 80 Prozent aller Internetbeiträge müssen nämlich aufgrund des geänderten Runfunkstaatsvertrages gelöscht werden. [mehr]
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cheatha
June 19 2010
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