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August 29 2010
Die GEMA tötet Stadtfeste. Immerhin ist nicht alles ...
August 09 2010
July 22 2010
Im Streit um die Internet-Auftritte der öffentlich-rechtlichen ...
Es verkündet nichts anderes als einen totalen Machtanspruch, das Ende der freien Presse und die Herrschaft des Staatsjournalismus.Au weia, die nehmen ja keine Gefangenen bei der FAZ. Kein Wunder also, dass die ARD da mit einem offenen Brief antwortet, und der liest sich auch so, als ob der Herr ARD-Vorsitzende da erstmal wutentbrannt die Handschuhe ausgezogen und die Ärmel hochgekrempelt hat. Da werden keine Gefangenen genommen, auf beiden Seiten nicht. Etwas lahm hingegen kommt das folgende Dementi rüber:
Ebenso erspare ich es mir, auf die völlig überzogene Darstellung einzugehen, nach der die ARD "viele hundert Millionen Euro" fürs Internet ausgibt. Die Kosten für alle Online-Angebote der ARD lagen 2009 unter 100 Millionen Euro. Das gilt auch für 2010, nachzulesen im KEF-Bericht, Seite 125/126.Soso, unter 100 Millionen Euro, das klingt ja nur begrenzt nach einem Dementi :-)
Meiner bescheidenen Meinung nach hat die FAZ da ziemlich daneben gegriffen. Das werden sich einige Leute ins Archiv packen, um es ihnen bei passender Gelegenheit vorhalten zu können.
Und noch mehr Dinge, die schlechte Laune machen: De ...
Und das für gemeinfreie Texte.
Das sind die Verleger, die gegen Googles Digitalisierung gekämpft haben und gerade für neue "Verlegerrechte" kämpfen. Zum Kotzen.
July 13 2010
Staatsvertrag zwingt zum Löschen von Online-Inhalten
tagesschau.de - Die Nachrichten der ARD
Die Seite "Fehler HTTP 404 - Seite nicht gefunden" dürfte Nutzern nun leider häufiger begegnen, wenn sie Inhalte im tagesschau.de-Angebot suchen. Rund 80 Prozent aller Internetbeiträge müssen nämlich aufgrund des geänderten Runfunkstaatsvertrages gelöscht werden. [mehr]
December 23 2009
DRM-Pläne der BBC schließen Freie/Open-Source-Software aus
Cory Doctorow schreibt im Guardian über Pläne der BBC, ihre digitalen HD-Programme mit DRM zu versehen. Dabei sollen nicht die Inhalte selbst, sondern “nur” die Metadaten – darunter Zusatzinformationen für Hör- und Sehgeschädigte – verschlüsselt werden.
Das Vorhaben hatte in Großbritannien anlässlich der ersten Prüfung durch den Regulator Ofcom für breite Proteste gesorgt. Vor der zweiten Konsultationsrunde der Behörde schreibt Doctorow nun über die Auswirkungen der geplanten DRM-Maßnahmen auf Open-Source-Software.
Die BBC wird einen kleinen, aber kritischen Teil des Signals verschlüsseln. Um es entschlüsseln zu können, muss eine Lizenzvereinbarung mit einem Konsortium namens Digital Transmission Licensing Administrator (DTLA) unterschrieben werden, das zudem selbst teilweise nicht öffentlich ist.
DTLA lizenziert diverse Geräte für das Abspielen, Aufnehmen und limitierte Kopieren von Filmen. Welche Sendungen aufgenommen werden können, wie viele Kopien möglich sind und wie lang aufgenommen werden kann ist zusammen mit anderen Beschränkungen im System festgelegt.
Um eine Lizenz zu erhalten müssen Hersteller zusagen, diese Restriktionen einzuhalten. Sie verpflichten sich zu dem dazu, ihre Geräte so zu gestalten, dass sie keine Filme auf unlizenzierte Geräte weitergeben.
Durchgesetzt werden diese Regeln durch eine Reihe von Strafen für Unternehmen, die sich nicht daran halten. DTLA hat allerdings auch die Möglichkeit, bereits verkaufte Geräte “für ungültig zu erklären”.
With DTLA devices, the integrity and usefulness of your home theatre is subject to the ongoing approval of the consortium, and they can switch it off if they decide, at any time in the future, that they don’t trust it any more.
Das ganze baut auf der Geheimhaltung der Schlüssel auf, die nötig sind, um lizenzierte Geräte zu authentifizieren und das Signal zu entschlüsseln. Kann ein Unternehmen diese nicht ausreichend garantieren, wird keine Lizenz erteilt.
An dieser Stelle schließen sich die DRM-Pläne der BBC und Open-Source-Software aus, denn letztere wird bekanntlich dadurch charakterisiert, dass sie offen ist. Und damit lassen sich im Code versteckte Schlüssel nicht geheimhalten, die Auflagen für die Erteilung einer Lizenz also nicht erfüllen.
And so, when the BBC threatens to infect its high-def broadcasts with DTLA, it also threatens to remove free/open software from consideration for any device that can play, record, or manipulate the video that the licence fee pays for. It means that you can’t use a GNU/Linux phone to watch a show, or an open video player like VLC on your laptop. It means that your kids can’t use free/open video-editing software to cut some of last night’s news into a presentation for class.
Das stellt nicht nur eine unnötige Einschränkung der Freiheit dar. Es bedeutet auch einen gewichtigen wirtschaftlichen Nachteil, wie Doctorow ausgesprochen deutlich darlegt:
It means that British entrants into the DTV device market can’t avail themselves of the free software that their competitors all over the world are using, and will have to spend fortunes reinventing the wheel, creating operating systems and programs that do the same things as their free counterparts, but in such a way as to enforce restrictions against the device’s owner.
(via)
December 13 2009
Das Urheberrecht schadet den Künstlern
Heute auf der offiziellen Seite von Nightwish gesehen:
Darum helft uns Piraten, hier dringende Nachbesserungen zu machen.
Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die großen Medienkonzerne nicht ihrem Profit, sondern den Musikern dienen sollten.
December 10 2009
Liebe Gemeinde, ich möchte euch heute mal an einem ...
Das zweite Dokument, das ich einfließen lassen will, rechnet mal die Nichtwähler aus dem Ergebnis der Bundestagswahl heraus, und kommt für CDU und FDP (unsere Regierungskoalition!) zusammen auf 33,75% der Stimmen.
Aus diesen beiden Datensätzen möchte ich hier mal öffentlich die folgende Schlußfolgerung ziehen:
Filesharing und Raubkopieren sind demokratischer legitimiert als unsere Regierung.
Danke fürs Zuhören.
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